Dann erreichte ich den See und stieg auf und hinab gleichzeitig, wollte nur zur Sonne oder zum Grund, dorthin eben, wo ich mich vergessen konnte, doch mein Blick blieb auf dem Himmel ruhen, in der Hoffnung auf zwei letzte Worte oder darauf, dass überhaupt irgendwas passierte, doch es zerriss mich nur und so breitete sich die Leere aus und ich suchte den Schlaf in den Innereien meines Nachtmahrs.



Sie sah nichts mehr. Sie starrte nur in das Schwarz, wartete, auf das, was kommen würde. Das Malmen der Erde ließ den Boden beben. Ein lauter Knall durchflutete den Raum. Dann sprang das Licht wieder an. Ein Klingeln lag in ihren Ohren. Es roch nach Rauch. Aber sie konnte kein Feuer sehen. Der Befehl der Königin rollte erneut an. Mit aller Macht drängte sich der Befehl in ihren Kopf, breitete sich in ihrem Innersten aus. Sie ließ es geschehen. Was sollte sie auch mehr tun? Auf dem Boden lag ein Zettel, den sie in ihre Hosentasche steckte. Sie ballte die Faust um das Stück Papier und in diesem Moment fühlte es sich wie eine Waffe an.

© GESCHICHTEN AUS ZWEI STÄDTEN